Projektstatus 4e
Standort: Nepal, Kathmandu
Zielgruppe: Erdbeben Opfer

Zeitraum: 2015/2016

Partnerorganisation: Aktion Europa hilft, Roter Halbmond Nepal,

Projektkosten: 2500,- Euro

Kontakt Person: Gisela Cuadrado (Nothilfe Management) cuadrado@aktion-europa-hilft.de

Ausgangssituation:
Kathmandu – Sie stehen vor Trümmern und arbeiten bis zum Umfallen: Die Helfer in Nepal berichten von grauenhaften Folgen des starken Erdbebens. Und die Zahl der Toten steigt weiter.
Das gewaltige Erdbeben im Himalaya hat mehr als 4500 Menschen den Tod gebracht. Vor allem im armen Touristenland Nepal waren die Zerstörungen enorm. Dort stapelten sich Leichen vor den Krankenhäusern, ganze Bergdörfer waren zerstört, am Mount Everest töteten Lawinen mehrere Bergsteiger.
„Die Zahl der Toten steht bisher bei 4500. Ungefähr 6000 Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt“, sagte Laxmi Dhakal vom nepalesischen Innenministerium am Sonntagabend (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur. Im benachbarten Indien wurden 62 Tote gezählt, in Tibet 6 und in Bangladesch 1 Opfer.
Das Erdbeben der Stärke 7,8 war die stärkste Erschütterung des Bodens in Nepal seit mehr als 80 Jahren. Es begann am Samstag und brachte zahlreiche Nachbeben mit sich. Das ganze Ausmaß der Zerstörung war noch nicht abzusehen, weil viele abgelegene Dörfer zunächst nicht erreicht wurden.
Der Erdstoß zerstörte große Teile der Infrastruktur Nepals und viele alte Häuser. Die Bewohner von Kathmandu flohen auf die Straßen und trauten sich wegen der Nachbeben nicht in ihre Häuser zurück. Alle Parks, Gehwege und öffentlichen Plätze hätten sich in Zeltstädte verwandelt, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes. Präsident Ram Baran Yadaf habe ebenfalls in einem Zelt geschlafen, sagte sein Sprecher in einem lokalen Radio. Selbst Krankenhäuser sind so überfüllt, dass sie im Freien behandeln.
„Hier sind 800 Leichen aufgestapelt, und wir arbeiten sie ab, checken eine nach der anderen“, sagte die Krankenschwester Pramila Pradhan vom Lehrkrankenhaus in Nepals Hauptstadt Kathmandu. „Es gibt Babys mit zerschmetterten Gesichtern. Väter tragen ihre Babys herein und bitten uns, sie zu behandeln. Wie behandeln wir jeden und wo beginnen wir – wir wissen es nicht.“


Projektbeschreibung:
Aktion Europa hilft bittet um Spenden für die Erdbebenopfer in Nepal. Mit Ihren Spenden unterstützen wir die nötigen Hilfsmaßnahmen im Katastrophengebiet.
Unsere Partnerorganisationen sind vor Ort in Nepal und in der stark betroffenen Stadt Kathmandu welche eines der ärmsten Länder Asiens. Sie benötigen dringend unsere Unterstützung“, sagt Safi Khatib Vorstandsvorsitzender von Aktion Europa hilft und bittet daher die Europäische Bevölkerung um Spenden. Die Nepalesische Regierung geht von mehr als 10.000 Toten aus und 4500 wurden bereits geborgen, 8 Millionen Menschen sind laut UN-Angaben betroffen, 1,4 Millionen auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Und die Zahlen werden stündlich aufwerts korrigiert. Die schweren Nachbeben welches die gesamte Region erschüttert erschwert die Hilfsmaßnahmen ungemein.
„Unsere Partner in Nepal verschaffen sich derzeit einen Überblick über die Lage und stehen in Kontakt mit unserem Nothilfekoordinator in Deutschland, der schnellstmöglich Ihre Spenden für den Bedarf an Hilfe einsetzen wird“, sagt Gisela Cuadrado, Nothilfe Koordinatorin von Aktion Europa hilft. Bergung und Arzneimittelversorgung stehen bei der Hilfe zunächst im Vordergrund, ein besonderes Augenmerkt liegt hierbei auf den Kinderschutz.

  • Projekt Nothilfe Nepal
  • Verwendungszweck Nothilfe Nepal